

Ursachen von Magnesium-Mangel
Eine Magnesium-Unterversorgung entsteht, wenn dem Körper weniger Magnesium zugeführt wird als er benötigt. Der durchschnittliche Bedarf von täglich 300 mg Magnesium kann nur über eine vielseitige und ausgewogene Mischkost mit mindestens 1.200 kcal gedeckt werden.
Deshalb sind unausgewogene Reduktions-Diäten - aber auch solche, die schlichtweg zu wenig "Substanz" (<1.200 kcal pro Tag) haben - eine häufige Ursache von Magnesium-Mangel.
Des Weiteren kann ein zu geringer Härtegrad des Trinkwassers Ursache dafür sein, dass nicht genügend Magnesium zugeführt wird.
Besteht außerdem ein Mehrbedarf an Magnesium, fällt es ganz besonders schwer, diesen allein über die Ernährung zu decken.
Vielfach bedingt eine erhöhte Magnesium-Ausscheidung über den Urin einen solchen Mehrbedarf, zum Beispiel bei:
Ebenso können physiologische Verluste den Bedarf an Magnesium stark erhöhen, z.B. die über den Schweiß bei körperlicher Anstrengung. Dazu zählt auch die Abgabe von Magnesium an den Säugling über die Muttermilch.
Andererseits entsteht ein Mg-Mangel, wenn die Magnesium-Aufnahme vom Darm ins Blut behindert wird, z.B. bei Krankheiten, die häufiger mit Durchfällen einhergehen (chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, einheimische Sprue (Zöliakie)).
Und nicht zuletzt braucht unser Körper mehr Magnesium, wenn er viel davon umsetzt, zum Beispiel beim Knochenwachstum.