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Magnesium-Mangel - erste Anzeichen


Die Anzeichen für einen Magnesium-Mangel können so vielfältig wie seine Aufgaben in unserem Körper sein.



Zentrales Nerven-System

Kopfschmerzen, Schwindel, rasche Erschöpfung, Konzentrations- störungen, innere Unruhe/Nervosität, Schlafstörungen, Migräne, Angst und depressive Verstimmungen



Herz-Kreislauf

Herzklopfen, Herzschmerzen, Herzjagen, Herzdruck, Herzrhythmusstörungen, Gefäßverengungen



Magen-Darm / Unterleib

Übelkeit, Durchfälle, Erbrechen, Magen- und Darmkrämpfe, Bauchkrämpfe während der Menstruation, Gebärmutter-Krämpfe, vorzeitige Wehen



Skelettmuskulatur

Augenlidzucken, Krämpfe im Nacken- und Schulterbereich, Oberschenkel-, Waden-, Fußsohlen- und Zehen-Krämpfe, Taubheit und Kribbeln in den Händen


Selbst brüchige Fingernägel, Haarausfall, Karies und Menstruationsbeschwerden können auf einen Magnesium-Mangel hinweisen.


Neuro-muskuläre Störungen

Besonders häufig und deutlich zeigt sich Magnesium-Mangel an unserer Muskulatur. Vor allem ältere Patienten, Sportler und Schwangere im zweiten Schwangerschaftsdrittel klagen oft über Krämpfe der Hand- und Beinmuskulatur, insbesondere in den Waden. Der Arzt spricht dann von sog. „neuro-muskulären“ Störungen. Sie sagen meist mehr aus als der Magnesium-Blutwert. Denn das austauschbare Magnesium aus den Knochen-Speichern kann schon weitgehend erschöpft sein, ohne dass der Magnesium-Wert im Blut merkbar abgesunken ist.

Entsprechend wichtig ist es, die typischen Anzeichen eines Magnesium-Mangels selbst zu erkennen. Die Magnesium-Blutwerte unter dem Normbereich von 0,73-1,06 mmol/l bei Männern und von 0,77-1,03 mmol/l bei Frauen zeigen allerdings eindeutig einen therapiebedürftigen Magnesium-Mangel an.